neustes
umsatz alpha (und logik) tester gesucht!

es gibt eine allererste version meines kleinen apps für selbständige, die sich mit der buchhaltung und der steuer rumschlagen müssen. ich wäre euch dankbar, wenn ihr mal schauen könntet – ob die grundsätzliche logik überhaupt stimmt. berichte, export und druck gehen natürlich noch lange nicht. das macht ja eh erst alles sinn – wenn ich richtig gedacht habe…
entscheidend ist im moment für mich – stimmt mein gedankengang, stimmen die punkte und die eingabe und das, was als erster kleiner überblick (der süße knopf ganz unten) da zusammengerechnet wird. das alles immer im hinblick darauf, später die voranmeldungungen und die gewinnermittlung so einfach wie möglich zu erledigen.
angedacht von mir ist jede abrechnung irgendwann an den steuervogel (das app für die voranmeldung) per knopfdruck (oder drag-and-drop) direkt übergeben zu können und ich werde noch eine kundenverwaltungs- und rechnungsapp passend klöppeln, so dass man seine rechnungen auch ganz einfach an dieses umsatz-app geben kann…
also – ich bin dringend auf euer feedback angewiesen!
das ganze ist ja so gar nicht meine baustelle…
dinge, die die welt nicht braucht

heute: der porn detection stick
das kann nur von einer firma kommen, die auch die employee monitoring software im angebot hat und natürlich das ganze für windows…
zufälle gibt es
zufälle gibt es, die gibt es gar nicht – also zumindest, wenn sie von microsoft kommen. die zufallsroutine der browseranzeige in windows ist anscheinend genauso schlampig programmiert, wie der ganze rest auch. das einzig positive daran – der internet explorer wird zum glück eindeutig benachteiligt…
doing the microsoft shuffle: algorithm fail in browser ballot
was ich mich aber bei der ganzen sache nur frage – wer hat verdammt nochmal soviel zeit, den scheiß auch noch zu überprüfen?
kriegsgewinner

ach, was haben wir in der schule alles über krieg gelernt. jahrelang. immer wieder. über jahrtausende. gefühlt. zwei dinge sind im hirn hängen geblieben und wollen da wohl bei den meisten leider auch nicht mehr raus.
· krieg gehört zur menschheit einfach dazu
· wenn er vorbei ist – dann gibt es gewinner und verlierer
wie bei fast allem, was wir wohl so in unserer schulzeit gelernt haben, stimmt keiner der beiden punkte mehr. nur geht das wohl nicht mehr in unsere hirne hinein. schließlich krallt sich da das gelernte schön fest. beim hans im kopp ist es halt für volksverdummungstheorien so richtig schön gemütlich.
wenn wir wollten, wären wir schon längst über kriege hinaus. weit hinaus. wir wollen aber nicht. und es geht auch nicht ums gewinnen im eigentlichen sinne. das würde nämlich bedeuten, dass man überhaupt gewinnen will. den krieg also beenden. klassische gewinner und verlierer halt.
nein – gewinnen ist nicht das ziel.
das erzählt man uns hänsen nur, falls doch bei einem von uns das alteingetrichterte zu verblassen droht oder wir auf unsere alten tage doch noch mit dem selbständigem denken anfangen sollten.
nein – heutzutage muss die kriegskuh so lange gemolken werden, bis das nächste schlachtfeld endlich soweit ist. dann erst zieht die karawane weiter. solch eine karawane besteht aus drei verschiedenen gruppen. und die haben fast nichts mehr mit dem zu tun, was hänschen mal gelernt hat.
gruppe eins sind die soldaten, so wie wir das gelernt haben. nur sind diese soldaten eigentlich nur noch menschliche und verzichtbare nebelbomben. aber diese nebelbomben haben hunger, brauchen schuhe und big macs und hummer und ein zelt über dem kopf. und diese hummer müssen gewartet werden. und die big macs in die wüste gebracht. und die zeltlatrine muss auch jemand sauber machen. und dieser ganze aufwand muss von jemandem koordiniert werden. und dazu müssen die passenden leute bestochen werden. und das kostet und kostet und kostet.
auf einen soldaten kommen so rund 12 menschen. menschen, die sein tötungswerkzeug bauen. menschen, die ihn in die wüste fliegen. menschen, die seinen hummer bauen. diesen hummer in die wüste fliegen. die diesen hummer in der wüste warten. menschen, die seinen big mac braten. die den big mac in die wüste fliegen. und vor allem braucht es menschen, die dies alles planen und organisieren. und die sind bekanntlich am teuersten. wenn ein mittagessen für einen soldaten in afghanistan umgerechnet rund 50 dollar kostet, dann könnt ihr euch vorstellen, was der mensch verdient, der das organisiert hat.
alles in allem sind momentan etwas über 200.000 soldaten allein aus den usa irgendwo da unten im sand und warten auf ihre big macs. und jetzt stelle man sich vor, die würden tatsächlich im sinne von hans kalkablagerungen im hirn doch tatsächlich gewinnen, nach hause fliegen und da ihren mac für 99 cent verspeisen. und zwar ganz ohne berater und dienstleister und menschen, die das organisieren.
dann müssten die über 400.000 ‘dienstleister’ (das ist die zweite gruppe) ja auch nach hause fliegen. und erst die ganzen arbeiter in den heimatländern. und dann erst diese ganz armen menschen, die sich berater nennen. nein – ein krieg wird schon lange nicht mehr gewonnen.
und dann gibt es da noch die dritte gruppe. von denen gibt es auch viel mehr als eigentliche soldaten. so-genannte söldner. das sind die, die machen dürfen was sie wollen. und das tun sie auch. und das kostet auch. und die wollen auch nicht gewinnen. und damit die auch garantiert nicht gewinnen – da haben die sich was ganz schlaues ausgedacht. die machen sich unentbehrlich. die machen das nämlich schon seit jahren. während so ein soldat – und damit mit ihm sein general und was es noch so an marionetten gibt, die keine ahnung von der eigentlichen lage haben – nur ein paar monate da unten (oder wo auch immer gerade ein neues mac donalds in den sand gebaut wird) verweilen und keinen überblick haben können – da sind diese ‘berater’ schon seit jahren da und wissen wie der hase läuft. und genau diese menschen sitzen an den richtigen stellen und beraten und beraten und beraten…
diese beratungen, diese dienstleistungen bringen im jahr für alle (wenigen) beteiligten firmen rund 70 milliarden euro. und das sind nur die offiziellen zahlen.
und jetzt stellt euch mal vor – da würde tatsächlich jemand mal auf die idee kommen, einen krieg gewinnen zu wollen. oder noch schlimmer – gar gewinnen.
gute nachrichten gibt es doch noch
und da sage noch einmal einer, es gäbe keine guten nachrichten:
der weltfabrik gehen die arbeiter aus
und als direkt folge davon steigen bei uns die preise. ein grund dafür ist unter anderem, dass immer mehr unternehmen (gezwungenerweise) etwas mehr auf diese lästigen menschenrechte achten müssen. die vierzehnjährigen mädels dürfen nur noch 16 stunden am stück arbeiten und dann kriegen die tatsächlich auch noch einen tag frei in der woche und dafür bekommen die dann auch noch mehr geld…
der guten nachrichten teil zwei:
so langsam gehen uns die länder aus, die wir noch ausbeuten und in den ruin verschulden können. also entweder fangen wir dann bald mal mit dem teilen an oder wir müssen uns am ende noch selber das arbeiten wieder angewöhnen…
und wo ich gerade so in fahrt bin:
jugendliche rauchen weniger (ok, sie haben vor lauter internetsucht keine zeit – aber hey, noch verursacht das netz keinen krebs…)
neues von der fehlerbehebungsfront

ach, was waren die zeiten schön, als meine apps noch aus einem fenster und drei knöppen und nur 10.000 zeilen code oder gar weniger bestanden…
mehr nullen überall gleich mehr mögliche fehler überall gleich mehr graue haare überall gleich mehr kaffee gleich weniger schlaf gleich mehr aktualisierungen gleich mehr arbeit gleich was-auch-immer…
und das ganze heute auch noch gleich mal zwei:
myblogedit 3.3 ist draußen
myrichtexts 1.5 ist auch draußen
riesenaktualisierung für mytexts
![]()
ich weiß es jetzt schon. bald flattern die ersten beschwerdemails ins haus: wie ich das machen konnte. unverschämtheit. sofort geld zurück und überhaupt…
ich hatte einfach die faxen dicke andauernd zu argumentieren warum man keine eigene farbe wählen kann und warum es auch noch zwei versionen gibt, die ja gar nichts anderes können – ich böser, die menschen abzockender, entwickler – ich…
im ernst – ich hatte wirklich die faxen dicke und jetzt so lange getüftelt bis ich eine halbwegs für mich akzeptable lösung gefunden habe – die hoffentlich (fast) allen gerecht wird…
jetzt also in noch mehr bunt und mit eigenen farben und vorschau und statistik und markdown und was-weiß-ich-noch und vor allem alles in einer version und wenn mir jetzt einer blöd kommen will, bitte gleich die rechnungsnummer mitschicken. ich mag nicht mehr diskutieren. dann halt in hässlicher und unpraktischer und ich habe meine ruhe :-)
und jetzt im ernst teil zwei. ich finde diese lösung gar nicht mal so verkehrt. aber schaut doch einfach selber:
mytexts webseite
mytexts screenshot
mytexts für mac os 10.5.8+ laden
(oder tiger version laden)
schnellsuchdingens
übrigens gibt es eine neue und verbesserte version meines schnellsuchdingens für die menüleiste…
die kleinen dinge

er hatte mal einen schönen spruch gelesen. und irgendwie fand er, dass er zu seiner jetzigen situation passte…
es sind die kleinen dinge, die einen mann aus der bahn werfen – nicht die großen.
warum ihm dieser spruch gerade jetzt einfiel, das verstand er wiederum nicht. aber im moment verstand er eh nicht allzuviel. sein kehlkopf tat ihm. kein wunder. das atmen fiel im schwer. auch kein wunder. sein kopf dröhnte leicht und die schulter schmerzte.
was ihn allerdings wirklich beunruhigte war etwas ganz anderes. er hätte tränen in den augen. zwar nur im ansatz – aber eindeutig tränen. und es waren keine tränen die von den schmerzen herrührten. diese kamen von innen. von tief innen. von ganz unten. dort lagerten sie schon lange.
und genau diese tränen brachten ihn jetzt zum lachen.
obwohl – lachen ist falsch. lächeln trifft es auch nicht. ironie hatte ihn stets begleitet und getröstet. und müde gemacht. ja – ein müdes lächeln trifft es vielleicht am besten. das müde lächeln eines menschen, den die eigene ironie im leben eingeholt hat. eigentlich war das in sich schon doppelte ironie.
und das alles wegen einer kleinigkeit. bei dem, was er schon alles erlebt hatte. überlebt hatte. ja – es steckt verdammt viel wahrheit in diesem spruch. es sind die kleinen dinge. und es ist auch keine haufen von kleinen dingen hintereinander. es ist einfach nur eine simple kleinigkeit an einem beliebigen tag in einer woche mit beliebigen tagen in einem leben voller wochen mit beliebigen tagen.
aber seltenst, eigentlich nie, hatten ihm dinge – groß oder kleine – die tränen in die augen getrieben. tränen von innen. tief innen. tief unten.
sich an die kehle fassend versuchte er sich an das letzte mal zu erinnern. an das letzte mal – als er tränen in den augen hatte. das musste schon verdammt lange zurück liegen. und es dürfte wohl etwas größeres gewesen sein – schließlich hatte es ihn nicht so aus der bahn geworfen, wie das eben. er hatte nicht geweint, als sein vater starb. er hatte nicht geweint, als seine frau sich von ihm hatte scheiden lassen. und er hatte auch nicht geweint, als sein sohn im mitgeteilt hatte – dass er ihn nie wieder sehen will. nein – er hatte das letzte mal an dem tag geweint, als lady di tötlich verunglückte.
er war gerade auf dem rückweg von einem kunden. einem kunden, dem er überteuerte steuereinheiten für airbags aufgeschwatzt hatte – wenn er sich recht erinnern konnte. ja, wenig tränen aber viel ironie in seinem leben. schon immer. nur damals wohl beides auf einmal. er saß in seinem firmen-benz und war gerade auf dem weg in sein trostloses zuhause – als er die nachricht im radio hörte und warum auch immer, fing er an zu weinen. so sehr, dass er rechts ranfahren musste. damals wie auch jetzt konnte er nichts gegen diese plötzlichen tränen tun.
kleinigkeiten. es sind wirklich kleinigkeiten. damals ein nachricht über eine person mit der er eigentlich nichts zu tun hatte. die einzige erinnerung, die er mit lady di verband war sein erster farbfernseher. ihre hochzeit lief gerade als ein erster eigener farbfernseher geliefert wurde. ein kleiner farbfernseher mit 37cm bildschirmdiagonale.
und jetzt ein gerissener strick. ein einfacher strick aus dem baumarkt. 2m lang mit einem querschnitt von 4cm.
es sind die kleinen dinge, die einen mann aus der bahn werfen…


























